Kulturszene für Geldspielgesetz

Der Verfassungsartikel bilde die Grundlage für das Geldspielgesetz. Dieses bringe Verbesserungen, teilte Suisseculture gestern mit. So müssten die Kantone die Verwendung der Mittel aus Lotterien und lottoähnlichen Spielen transparenter ausweisen. Die Verwendungszwecke würden klarer definiert: Bekämpfung der Spielsucht sowie für die AHV und Gemeinnütziges wie Sport, Kultur, Umwelt und Soziales.

Dubiose Konten

Ohne die Beiträge der Kantone aus dem Lotto könnten unzählige Kulturprojekte nicht mehr finanziert werden. Zudem werde das Geldspiel im Internet legalisiert und reguliert. Bisher umgingen Offshorecasinos das Verbot, wodurch jährlich Millionenbeträge auf dubiosen Konten landen statt in den gemeinnützigen Fonds der Kantone. Zudem scherten sich diese Casinos weder um Spielsüchtige und geltende Abgaben noch um die Geldwäscherei.

Von «Internetsperren» und «Internetzensur», wie dies die Gegner nennen, kann laut Suisseculture keine Rede sein. Es werde einzig der Zugang zu jenen Internetsites gesperrt, die in illegaler Weise auf Schweizer Kunden zielten.